Ruth Strähhuber lebt und arbeitet in Stefansberg/Fürstenfeldbruck. Nach ihrem Studium an der Akademie für Bildende Künste in Kiew/Ukraine etablierte sie sich in ihrem Heimatort, ist Mitglied in der Künstlervereinigung Fürstenfeldbruck, Arge Kulturwerkstatt Haus 10 und seit 2008 im BBK Schwaben-Nord und Augsburg e.V. Neben Fürstenfeldbruck, Augsburg und München stellte sie unter anderem auch in Kroatien und Kirgistan ihre Werke aus. 2000 erhielt die Künstlerin den Hinkelmann Kunstpreis München und 2009 die Debütantenförderung des Bayer. Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst.
Im Flößermuseum Lechbruck zeigt Ruth Strähhuber nun eine Auswahl ihrer Arbeiten. Die Bilder erzählen Geschichten, Geschichten von Menschen und von Tieren, zum Teil nehmen sie Bezug auf das karge Leben am Wasser. Die meist großformatigen Bilder – Öl auf Leinwand – sind in einer lasierenden Technik mit vorsichtig reduzierter Farbigkeit gehalten. Dadurch wirken die Akteure auf den Bildern für sich.
Ein weiterer Teil der Ausstellung ist der Handwerkskunst gewidmet. Die Goldschmiedemeisterin Vroni Strähhuber präsentiert eine Auswahl von Gold-, Silber- und Glasschmuck aus ihrer Werkstatt.
Eintritt zur Ausstellung ist frei.
Ausstellungseröffnung ist am 19. April um 19.00 Uhr

Der Peitinger Sänger und Gitarrist Harald Oberle bringt unter dem Titel „Alle Zeit der Welt“ eine interessante Mixtur aus bekannten Hits und unbekannten Songs der Austro-Pop-Legenden Rainhard Fendrich und STS. Solo vorgetragen und puristisch begleitet auf der akustischen Gitarre. Mal rhythmisch-kraftvoll, mal lyrisch-leise. Lieder mit wunderbar bodenständigen, aber hintersinnigen Texten über „Gott & die Welt“. Mal humorvoll mit Schmäh, mal melancholisch im Ton. Für die Besucher dürfte es ein unterhaltsamer Abend werden, mit Liedern zum Träumen, zum Schmunzeln und zum Nachdenken.
Für das leibliche Wohl in der Pause ist gesorgt.
Eintritt frei.

Am Sonntag, 29.04., stellt Georg Keller sein neuestes Buch vor – „Sauerteig und Hefe“.
Nachdem er sein erstes Werk, „Lechwasser“, fertig hatte, hat er sich nicht zur Ruhe gesetzt, sondern hat munter weiter Geschichten geschrieben, über seine Familie, Lechbrucker Originale und sonstige Begebenheiten. Aber besonders die Erzählungen über seine Lehr- und Gesellenzeit als Bäcker geben einen Eindruck von einem Gewerbe, das mehr und mehr von Brotfabriken verdrängt wird. Trotz harter Lehrjahre, langen Arbeitszeiten und anstrengender Arbeit war Georg Keller mit Leib und Seele Bäcker.
Und welcher Platz wäre besser geeignet, sein neuestes Werk vorzustellen, als das Flößermuseum, das Georg Keller mit initiiert hat und bei dessen Restaurierung und Einrichtung er viele unentgeltliche Arbeitsstunden einbrachte. Wir freuen uns auf einen schönen Abend mit dem „Bruggbeckle’s Georg“, ehemaliger 1. Vorsitzender des Fördervereins und Buchautor und laden alle herzlich ein zur Vorstellung von „Sauerteig und Hefe“ bei einem gemütlichen Hoagarten mit Musik.
Eintritt frei.